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den diese Vorbereitungen unterbrochen, die Drohnen standen oder saßen wie bisher träge herum, sie wollten so lange als möglich ihre Pläne verborgen halten und fügten sich also scheinbar ruhig den ausgesendeten Wachen, welche die kleinen Ansammlungen zerstreuten und nur hie und da auf ernstlichen Widerstand stießen.

Unter denjenigen, welche sich thatsächlich widersetzten, befand sich auch der unter seinesgleichen so beliebte Don Apis. Er hatte eine der Wachen ergriffen und trotz mehrerer Stiche, die er erhalten, zu Boden geschleudert.

Die anwesenden Drohnen ergriffen seine Partei, und es würde den Soldaten, die in der Minderzahl waren, schlecht ergangen sein, wenn nicht zur rechten Zeit eine größere Patrouille angerückt wäre, welche den Bedrängten zu Hilfe kam.

Nun wurde Don Apis gefesselt und vor die erzürnte Königin gebracht.

Die Hofdame und weiblichen Minister jubelten innerlich vor Schaden­freude, als sie den Gefangenen erblickten.

Die Königin selbst nahm eine strenge Miene an, doch wurde es ihr schwer, ihr Wohlgefallen an dem schönen Drohnen zu verbergen.

Der offene Aufstand gegen die Wache nmßte bestraft werden und nur der eine Umstand galt als Milderungsgrund, daß der Soldat, der zu Boden geschleudert worden, nur ein Flügelchen eingebüßt hatte.

Nach lebhafter Berathung wurde Don Apis zu einmonatlicher Kerkerhaft verurtheilt; daß auch eine körperliche Züchtigung über den Gefangenen ver­hängt würde, konnte Bomba, die feindselige Dame am Hofe, nicht durchsetzen. Hätte der versammelte Rath gewußt, mit welchen gefährlichen Plänen Don Apis umging, so würde jedenfalls eine weit härtere Strafe den Schuldigen getroffen haben.

Den ausgesendeten Wachen wurde es nun leicht, die aufgeregten Drohnen, die ihres Führers beraubt waren, zu zerstreuen, und bald befanden sich die Arbeitsbienen wieder in voller Thätigkeit auf der Wiese.

Die Königin glaubte jetzt die Gelegenheit gekommen, ihre Dankbarkeit dem Retter aus so großer Gefahr beweisen zu können; Don Apis erhielt den besten Honig aus der Hofküche, den klarsten Thau aus dem Keller und die Zelle, worin der Gefangene saß, wurde mit allen möglichen Bequemlichkeiten

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