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Zufriedenheit erhöhte sich, als er bemerkte, wie pünktlich Jda, trotz ihrer HauSgeschäfte, die Stunden gab, wie eifrig und gern Agathe arbeitete, und wie freudig die Kinder lernten. ,,Wenn nur die Beiden zusammenstimmen," dachte er, „sie sind wahre Gegenstücke; aber doch scheint es, sie finden Gefallen an einander!"
Und dem war in der That so. „Das ist ein hübsches, bescheidenes, kleines Mädchen," dachte Agathe, „sie scheint zwar iveder bedeutend noch talentvoll; aber alle Menschen können das nicht sein; auch sind solche Vorzüge bei Jdas Beruf nicht nöthig. In der That ordnete sich ihr Jda in jedem Betracht unter, und zeigte sich bei jeder Gelegenheit gefällig; auch war eS Agathens überall gegenwärtigen Blicken nicht entgangen. daß Jda ihren lebendigen Schilderungen und Erzählungen mit Interesse und einer Art von Bewunderung horchte; und Agathe ließ sich gern bewundern. Freilich entwischte Jene oft in der Mitte eines solchen Bilde?, um nach der Kranken zu sehen, oder im Haushalte etwas zu besorgen; indeß Agathe entschuldigte das mit der oft gemachten Bemerkung, daß Haushälterinnen in einer Art von Kette gehen, die sie jeder hohen Empfindung, jedes Schwunges unfähig macht, und bedauerte die arme Kleine nur um so mehr deshalb; auch unterließ sie nicht hervorzuheben, daß Jda ein sehr gutes Gedächtniß habe. daß sie nie etwas vergesse. Oft trug sie ihr deshalb auf. sie an dieses und jenes zu erinnern, was ihr im Feuer ihres Wirkend, im Dränge ihrer Ideen leicht entschlüpfte, und hatte immer Grund, sich der Zuverlässigkeit ihrer Com- missionärin zu erfreuen. Ging Agathe allein oder mit ihren Zöglingen aus, so liebte sie eS, Jda'S prüfende Blicke aufzurufen, ob sie, ob die Kinder auch in völliger Ordnung und Eleganz seien? „Ich sehe sonst zienilich Alles," sagte sie dann lachend, „auch wohl manches, was die Andern nicht für meine Augen hervortreten lassen wollen, oder hingestellt haben; aber habe ich mich schnell angezogen, und den Kopf voll von
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