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arbeiten will, in der Welt umherschweift, und auf unnütze, oft betrügerische Weise sich durchbringt."
„Kann ein Vagabund auch wohl Musik machen?"
„O ja. wärmn nicht; aber wen denkst Du Dir unter den Vagabunden, Paulchen?"
„Des Fräuleins Vater," rief der Knabe, ,,er muß ein Vagabund gewesen sein, nach dem, was sie diesen Mittag von ihm erzählte."
Die weitere Rede des Kindes, so wie Jdas Antwort verhallte und ward unverständlich durch das Oeffnen der Thür und das Hinausgehen; doch vernahm Agathe, die mit Herzklopfen und Entrüstung zugehört hatte, noch das vereinte, muntere Lachen der kleinen Gesellschaft, es ertönte ihr wie ein Hohngelächter der Hölle.
Frau Conring. die bald darauf erschien, fand Agathe ungewöhnlich blaß und ernst, doch war Jene immer zu sehr mit sich selbst und ihren Leiden beschäftigt, als daß sie hätte können auf Stimmungen und Zustände Andrer achten, wenn diese sie nicht hindernd oder aufreizend berührte». Es war ihr also nichts Befremdliches darin, daß Agathe die bittern Betrachtungen und die Verzweiflung des unglücklichen, gefangenen Dantes mit einer leidenschaftlichen, persönlichen Betonung wiedergab, ja daß sie, als Jda eintrat, um den Thee zu machen, merklich erzitterte, und Alles was von der Treulosigkeit und Verrätherei, in so reichem Maaße über den Unglücklichen ausgeschüttet, dort geschrieben steht, mit Feuer an ein gegenwärtiges Wesen zu richten, und gleichsam auszu- stoßen schien.
Die stille, obligate Seitenfigur der Tante Eulalie, die bald nach Marianne gekommen war, und ihren gewöhnlichen Platz eingenommen hatte, warf über ihre Brille hin manchen spähenden, bedenklichen Blick auf die Beiden, seufzte oft, und wollte sich eben zurückziehen, als Conring mit seinen beiden Töchtern, die er zu einer passenden Theatervor-
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