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rumpeln. Der Lehrer ging finster aus und nieder, in einer entfernten Ecke auf der Erde kauerte Adelaide, und murmelte in dem Tone kalter Verzweiflung: „Von« pouvez me tuer, pere; mais je ne danserai pas!“ „Nous verrons!“ rief dieser; da stand Wingold in stolzer Haltung vor ihm, redete ihn mit Du und Bräunlich an, und hielt ihm seine Desertion vor. Der Tyrann verwandelte sich augenblicklich in einen Sklaven, er bat und flehete, ihn nicht unglücklich zu machen.
„Unter einer Bedingung will ich schweigen, Schurke! Wenn Du dies unglückliche Kind loslässest! Sicher ist sie Deine Tochter nicht! Hast Du sie," flüsterte er dem Sünder zu, indem er ihn in eine Ecke des Saales zog, „etwa gestohlen?"
Der Tänzer erschrak, betheuerte zwar seine Schuldlosigkeit an solchem Vergehen, gestand aber auf das Drängen seines unerbittlichen Gegners, das Kind sei allerdings nicht das seinige, er habe es von einem Gefährten geerbt, der in seinem Berufe gestorben.
Dies Geständniß war dem Major ein Zeichen des nahen Sieges, und sei es nun. daß Abneigung gegen die Widerspenstige, und Verzweifeln daran, ihren Starrsinn jemals zu besiegen, mitwirkten, sei es, daß Furcht und Schreck allein die feige Seele deS DuälerS niederwarfen, genug er willigte ein, nachdem der Major ihm sein Ehrenwort gegeben, ihn nicht anklagen, zu keinem Menschen von seinen frühern Streichen reden zu wollen.
Dieser schritt eilig durch den Saal, näherte sich dem bleichen Mädchen, das schnell aufgestanden war, und sagte freundlich: „Mein Kind, wollen Sie wohl mit mir gehen? Ich bringe Sie zu einer guten Mutter?" Das Mädchen rief schnell: „Ja, ja, gewiß!" hing sich an seinen Arm, und zog ihn mit fieberhafter Hast fort. Als sie bei dem bestürzten, ingrimmigen Brunetti vorüber schritten, warf das Kind, wie unwillkürlich einen Blick auf ihn, schauderte zusammen und flüsterte:

