Das Bäumlein geht nun fort und kommt an einen Ort, in ein Wiesenland, wo nie ein Bäumlein stand; da hat sich's hingepflanzt und hat getanzt.

Dem Bäumlein hat's vor allen an dem Örtlein gefallen.

Ein gar schöner Bronnen kam zum Bäumlein geronnen. War's dem Bäumlein zu heiß, kühlt's Büchlein seinen Schweiß. Schönes Sonnenlicht war ihm auch zugericht't.

War's dem Bäumlein zu kalt, wärmt die Sonn' es bald.

Auch ein guter Wind war ihm hold gesinnt; der half mit seinem Blasen ihm tanzen auf dem Rasen.

Das Bäumlein tanzt' und sprang den ganzen Sommer lang, bis es vor lauter Tanz hat verloren den Kranz.

Der Kranz mit den Blättlein allen ist ihm vom Kopf gefallen.

Die Blättlein lagen umher; das Bäumlein hat keine mehr; die einen lagen im Bronnen, die andern in der Sonnen;