er steckt sie ein, geht eilends fort und läßt das leere Bäumlein dort.
Das Bäumlein spricht mit Grämen:
„Die goldnen Blättlein dauern mich; ich muß vor den andern mich schämen; sie tragen so schönes Laub an sich!
Dürft' ich mir wünschen noch etwas, so wünscht' ich mir Blätter von Hellem Glas." Da schlief das Bäumlein wieder ein, und früh ist's wieder aufgewacht; da hatt' es gläserne Blätter fein; das war eine Pracht!
Das Bäumlein spricht: „Nun bin ich froh; kein Baum im Walde glitzert so!"
Da kam ein großer Wirbelwind mit einem argen Wetter, der fährt durch alle Bäume geschwind und kommt an die gläsernen Blätter; da lagen die Blätter vorn Glase zerbrochen in dem Grase.
Das Bäumlein spricht mit Trauern:
„Mein Glas liegt in dem Staub; die andern Bäume dauern mit ihrem grünen Laub.
Wenn ich mir noch was wünschen soll, wünsch' ich mir grüne Blätter wol."
Da schlief das Bäumlein wieder ein, und wieder früh ist's aufgewacht; da hatt' es grüne Blätter fein.
Das Bäumlein lacht
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