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Und es wurden die allerschönsten Verse und Geschichten dar­auf geschrieben, und es kam nur ein einziges Mal ein Klex darauf das war denn freilich ein ganz besondres Glück und die Leute hörten, was darauf stand; es war so klug und so gut, es machte die Menschen viel klüger und besser; es lag ein gro­ßer Segen in den Worten auf diesem Papier.

Das ist mehr, als ich mir träumen ließ, wie ich noch eine kleine blaue Blume auf dem Felde war. Wie konnte es mir ein­fallen, daß ich dereinst Freude und Kenntnisse unter die Men­schen bringen sollte! Ich kann es selbst noch nicht begreifen; aber es ist wirklich so. Unser Herrgott weiß, daß ich selbst nichts gethan habe, als was ich nach schwachen Kräften für mein Da­sein thun mußte; und so fördert er mich von einer Freude und Ehre zur andern! Jedesmal, wenn ich denke:Aus ist das Lied!" da geht es gerade wieder zu etwas Höherem und Bes­serem über. Nun soll ich gewiß auf Reisen, in der Welt herum geschickt werden, damit alle Menschen mich lesen können. Das kann nicht anders sein. Es ist das einzig wahrscheinliche. Ich habe köstliche Gedanken, eben so viele, wie ich früher blaue Blu­men hatte. Ich bin der allerglücklichste!"

Aber das Papier kam nicht auf Reisen; es kam zum Buch­drucker; und da ward alles, was darauf geschrieben stand, zum Druck gesetzt zu einem Buch, ja zu vielen hundert Büchern, denn auf diese Weise konnten so unendlich Viele mehr Nutzen und Vergnügen davon haben, als wenn das einzige Papier, auf dem es geschrieben stand, in der Welt hätte herumlaufen sollen und auf halbem Wege abgenutzt worden wäre.

Ja, das ist allerdings das allcrvernünftigste! dachte das beschriebene Papier.Das fiel mir gar nicht ein! Ich bleibe zu Hause und werde in Ehren gehalten, gerade wie ein alter Großvater, und der bin ich ja auch von allen diesen-