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schien's ihm hernach doch viel zu wenig und gering. Da kam's ihm so in die Gedanken, was es seine Frau jetzt gut habe; die sitze daheim in einer kühlen Stube und lasse sich's wohl schme­cken. Das ärgerte ihn ordentlich, und ohne daß er'S wußte,

sprach er so hin:Ich wollt', die saß daheim auf dem Sattel

und könnt' nicht herunter, statt daß ich ihn da auf dem Rücken

schleppe." Und wie er die Worte zu Ende gesprochen hatte, war der Sattel von seinem Rücken verschwunden, und er merkte, dass sein zweiter Wunsch auch in Erfüllung gegangen war. Da war's ihm erst recht heiß, und er ficng an zu laufen, und wollte sich daheim ganz einsam hinsetzen und auf etwas Großes für den letzten Wunsch nachdenken. Wie er aber ankommt und seine Stu- benthür aufmacht, sitzt da seine Frau mitten drin auf dem Sat­tel, kann nicht herunter und jammert und schreit. Da sprach er: Gieb dich zufrieden! ich will dir alle Reichthümer der Welt her­bei wünschen, nur bleib da sitzen!" Sie antwortete aber:Was helfen mir alle Reichthümer der Welt, wenn ich auf dem Sattel sitze; du hast mich darauf gewünscht, du mußt mir auch wieder herunter helfen." Er mochte nun wollen oder nicht, er mußte den dritten Wunsch thun, daß sie vom Sattel ledig wär' und herun­tersteigen könnte, und der ward auch erfüllt. Also hatte er nichts davon als Ärger, Müh' und ein Verlornes Pferd; die Armen aber lebten vergnügt, still und fromm bis an ihr seliges Ende.

Der dankbare Zwer g.

Bon L. Wihl (Kanton Bern).

Auf dem Grindelwald lag schon die Nacht, die Sterne spazierten in goldner Pracht, da zog ein Zwerglein, den Stab in der Hand,