von Hütte zu Hütte durch's Bernerland und hielt um Einlaß gar flehentlich an; doch ward von niemand ihm aufgethan, bis daß es zur ärmsten Hütte sich wandt, worin es zwei alte Leute fand; die nahmen es auf in Lieb' und Freud, wie einen Bekannten aus alter Zeit, und füllten mit Speis und Trank seinen Mund, daß es mit Mühe nur danken kunnt.
„Schlaft wohl, meine Freunde, ich habe nicht Ruh' es treibt mich von hinnen zur nächtlichen Fluh."
„Das wahre der Himmel!" rief die Alte betrübt, „nehmt bei uns im Bettlein fürlieb!"
Drob schüttelt das Zwerglein sein Haupt und spricht: „Bei meiner Ehre, das geht heute nicht,
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sollt aber morgen gedenken mein!"
Sprach's und huscht in den Wald hinein. —
Die Alten begaben sich dann zur Ruh und schloßen allmälig die Augen zu, nachdem sie lange gewacht und gedacht, warum sich das Männlein aus dem Staube gemacht; doch wurden sie jach aus dem Schlafe gestört von Sturmesheulen ganz unerhört.
Es donnerte, blitzte und regnete sehr; die ganze Landschaft glich einem Meer.
Dazwischen riß sich ein Felsblock los, der rollte herunter mit Donnergetos, verheerte alles in seinem Lauf, daß Menschen und Vieh dort lagen zu Haus.
Und die Wogen nahten sich mehr und mehr

