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ein tüchtiger Junge! ein fetter Bissen, der auch ohne Tunke schmecken wird!" Die gute Mutter war zum Tod erschrocken, als sie den Riesen urplötzlich vor sich sah; sie wäre fast zusammengebrochen. Als sie jedoch vom Auffressen ihres kleinen Lieblings hörte, da sammelten sich ihre Kräfte wieder; rasch richtete sie sich auf, faßte ihren Kleinen fest in ihre Arme und schrie mit dem Muthe der Verzweiflung: „Daraus wird nichts! Eher mich, als den Jungen!" „Nu, nu!" brummte schmunzelnd Rübezahl, den diese aufopfernde Mutterliebe entzückte," „nur nicht so grimmig! Ich wollte es euch nur zu Gefallen thun. Ich dächte, es könnte euch auch ganz recht sein, wenn ihr ein Kind weniger zu versorgen hättet; die andern drei werden euch noch Plage genug machen!" „Das ist meine Sache," erwiderte schon etwas beruhigt die Frau, „mir sind der Kinder nicht zu viele." „Viel Kinder, viel Vaterunser, viel Vaterunser, viel Segen." So denke ich, und wenn mir's auch schwer wird meine Kinder zu ernähren, so thue ich's doch gern; es macht mir Freude, für sie zu arbeiten." „Und wenn man beim Amboß lacht, fliegt der Hammer allein," sagte Rübezahl, „nicht wahr, das habt ihr wol auch schon erfahren?" „Aber," fuhr er fort, „beten eure Kinder auch wirklich gerne?" „Das wollt' ich meinen," versetzte die Mutter; „sie vergessen es nie, ich meine die beiden größern, die schon Verstand genug haben, und mit den beiden Kleinen bete ich; denn es ist doch wahr, was ich in der Schule gelernt habe: „Gebet ist eine Wand im Sturme." „Gebet macht aus Steinen Brot." „Wer seinen Morgen- und Abendsegen betet, zielt mit der Doppelflinte auf den Teufel." Und, „ein guter Abendsegen trocknet die Mittags thränen."
Diese Rede gefiel dem Berggeist über die Maßen. „Sagt mir doch, wo ist denn euer Mann?" „Der ist auf dem Handel,"

