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er fröhlich um sich und sagte: „Wie ist doch diese Gegend so ganz anders, Brigitte, als diejenige, in der wir sonst wohnten. Hier ist es so grün, das ganze Dorf prangt von dichtgedrängten Obstbäumen, der Boden ist voll schöner Kräuter und Blumen, alle Häuser sind freundlich und reinlich, die Einwohner wohlhabend; ja mir däucht, die Wälder hier sind schöner und der Himmel blauer, und soweit nur das Auge reicht, sieht man seine Freude an der freigebigen Natur."
„So wie man nur," sagte Brigitte, „dort jenseits des Flusses ist, so befindet man sich wie auf einer andern Erde; alles ist so traurig und dürr; jeder Reisende behauptet aber auch, daß unser Dorf weit und breit das schönste sei."
„Bis auf jenen Tannengrund," erwiderte der Mann; „schau einmal zurück, wie schwarz und traurig der abgelegne Fleck in der ganzen heitern Umgebung liegt; hinter den dunklen Tannen- bäumen die rauhe Hütte, die vcrfallnen Ställe, der schwermüthig vorüberfließende Bach."
„Es ist wahr," sagte die Frau, indem beide still standen; „so oft man sich jenem Platze nur nähert, wird man traurig und beängstigt, man weiß selbst nicht warum. Wer nur die Menschen eigentlich sein mögen, die dort wohnen, und warum sie sich doch nur so von allen in der Gemeinde entfernt halten, als wenn sie kein gutes Gewissen hätten."
„Armes Gesinde!," erwiederte der junge Pachter, „dem Anscheine nach Zigeunervolk, das in der Ferne raubt und betrügt und hier vielleicht seinen Schlupfwinkel hat. Mich wundert nur. daß die gnädige Herrschaft es duldet."
„ES können auch wol," sagte die Frau weichmüthig. „arme Leute sein, die sich ihrer Armuth schämen; denn man kann ihnen doch eben nichts Böses nachsagen; nur ist es bedenklich, daß sie sich nicht zur Kirche halten, und man auch eigentlich nicht weiß, wovon sie leben; denn der kleine Garten, der noch dazu ganz wüst

