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zu liegen scheint, kann sie unmöglich erhalten, und Felder haben sie nicht."
„Weiß der liebe Gott," fuhr Martin fort, indem sie weiter giengen, „was sie treiben mögen; kommt doch auch kein Mensch zu ihnen; denn der Ort, wo sie wohnen, ist ja wie verbannt und verhext, so daß auch die vorwitzigsten Burschen sich nicht hingetrauen."
Dieses Gespräch setzten sie fort, indem sie sich in das Feld wandten. Jene finstere Gegend, von welcher sie sprachen, lag abseits vom Dorfe. In einer Vertiefung, welche Tannen umgaben, zeigte sich eine Hütte und verschiedene fast zertrümmerte Wirtschaftsgebäude; nur selten sah man Rauch dort aufsteigen, nur selten wurde man Menschen gewahr; zuweilen hatten Neugierige, die sich etwas näher gewagt, auf der Bank vor der Hütte einige abscheuliche Weiber in zerlumptem Anzüge wahrgenommen, auf deren Schooße eben so häßliche und schmutzige Kinder sich wälzten; schwarze Hunde liefen vor dem Reviere; in den Abendstunden gieng wol ein ungeheurer Mann, den niemand kannte, über den Steg des Baches und verlor sich in die Hütten hinein; dann sah man in der Finsterniß sich verschiedene Gestalten, wie Schatten, um ein ländliches Feuer bewegen. Dieser Grund, die Tannen und die ver- fallne Hütte machten wirklich in der heitern, grünen Landschaft gegen die weißen Häuser des Dorfes und gegen das prächtige neue Schloß den sonderbarsten Abstich.
Die beiden Kinder hatten jetzt die Früchte verzehrt. Sie verfielen daraus, in die Wette zu laufen, und die kleine, behende Marie gewann dem langsamern Andres immer den Vorsprung ab. „So ist es keine Kunst!" rief dieser endlich aus; „aber laß es uns einmal in die Weite versuchen; dann wollen wir sehn, wer gewinnt!" „Wie du willst!" sagte die Kleine; „nur nach dem Strome dürfen wir nicht laufen." „Nein," erwiderte Andres, „aber dort auf jenem Hügel steht der große Birnbaum, eine Viertelstunde von hier;

