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Thore, die Andern eilten bei dem Schein einiger angezün­deter Laternen leise die Treppe hinaus. Hier begegnete ihnen ein Diener und blieb erschrocken stehen, als er die wildblickenden Männer sah; doch diese ließen ihm keine Zeit zur Besinnung, sondern fielen über ihn her und rissen ihn nieder.

Kein Laut," drohte man ihm leise,oder Du bist des Todes!"

Blitzende Dolche unterstützten diese Drohung und mit starrem Blick schaute der Diener auf die Männer.

Dein Herr hat große Summen von seiner Reise zurückgebracht," nahm Pierre das Wort.Wo ist das Geld?"

In seinem Zimmer," stammelte der Erschrockene. So führe uns hin, aber hüte Dich, einen Laut von Dir zu geben, sonst ist es Dein Tod," befahl Pierre.

Der Diener bebte; doch die Blicke der Raubgesell- schast ließen keinen Widerspruch räthlich erscheinen und zwischen Pierre und Jacomo, welche ihn fest hielten und ihre Dolche auf seine Brust richteten, schritt der Zitternde durch einen Korridor und deutete auf eine Thür.

Auf einen Wink Luciens wurde der Diener hier ge­bunden und geknebelt; dann öffnete Pierre die angewiesene Thüre und die Räuber traten in ein matt erhelltes Vor­zimmer, wo der Kammerdiener des Herrn de la Tour sorglos auf einem Lager ausgestreckt lag und schlief.

Die Lady beugte sich über den Schlafenden und ihr Auge begann zu glühen. Sie schaute auf Pierre; dieser verstand das unheimliche Leuchten der Blicke, trat leise näher, und bohrte seinen Dolch kräftig in die Kehle des Sorglosen. Blut spritzte hervor, ein kurzes Röcheln, Gur-