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So verging eine Zeit in süßem, wollüstigen Taumel; Louis ruhte in den weichen Armen des schönen Weibes und träumte sich in dem Himmel.

Da rauschte es hinter dem Sopha. Louis in seiner Wonne, die alle Sinne gefangen hielt, bemerkte das Nahen einer dritten Person nicht, aber die Gnilford warf einen Blick hinter sich: Pierre le Noir stand da, das finstere Auge auf das Paar gerichtet, die Lippen zusammengebissen. Er und die Ladp wechselten einen bedeutenden Blick.

Lucie riß mit rascher Handbewegung ein Tuch von einem Gefäß, welches auf dem Tische vor ihr stand und das Haupt eines Jünglings kam zum Vorschein.

Schau dorthin!" sprach sie und lenkte Louis Auge auf den furchtbaren Gegenstand.

Louis schrie laut aus.

Um Gott," rief er,das ist ja Paul!"

So kennst Du ihn?" fragte die Lady.

Louis, halb betäubt, vor Entsetzen schauernd, war nicht vermögend sein Auge von dem Haupte abzuwenden; unwillkührlich ließ er die Lady los und sank in die Ecke des Sophas zurück.

Paul, mein Freund!" stöhnte der aus seinem Himmel gerissene Jüngling.

Wenn es Dein Freund war, so sollst Du ihm Ge­sellschaft leisten," höhnte die Furchtbare.

Rasch ergriff sie einen Dolch und bohrte ihn in die Brust des Jünglings, ehe dieser noch eine abwehrende Bewegung machen konnte. Das Blut des unglücklichen Opfers strömte über die Hand der Hyäne, welche sich jetzt rasch erhob.

Endet!" befahl sie kalt und ruhig.

Pierre schleuderte den Zuckenden von dem Sopha