schein, in den dunklen Gang zurück, verfolgt von einigen Schliffen und einem Regen von Feuerbränden.
Froh, wenigstens auf Augenblicke von dem wüthenden Thiere befreit zu fein, eilte die Bande dem Ausgang zu, und befand sich bald im Freien auf der Brücke.
„Halt!" donnerte es hier.
Mit blanken Waffen in der Hand traten drei Männer den Fliehenden entgegen und versperrten ihnen den Weg. Doch die Bande war nicht geneigt, sich hier aufhalten zu lassen. — Wüthend fielen Alle mit gewaltigen Schlägen über die Drei her, Waffen klirrten, die Kämpfer fluchten, aber schon nach kurzem Gefecht war der Eine in den Graben gestürzt, der Zweite von Pierre, dem gewandten Fechter, durchbohrt und dem Dritten wurde, als er sich zur Flucht wenden wollte, durch einen furchtbaren Schlag das Haupt zerschmettert.
Die Bande war Sieger, aber hier für sie keine Rast, denn schon ließ sich die furchtbare Stimme Neros wieder hören, ermuntert durch donnernden Zuruf des Marquis. — Knirrschcnd vor Wuth über die Vereitelung ihres Plans floh Lucie mit ihren Genossen aus dem Garten und hielt nicht eher an, bis sie die Waldhütte wieder erreicht.
Hier schaute sie durch die Lichtung zurück. Drüben lohte und wogte ein gewaltiges Flammenmeer und schlug über den Zinnen von Dreur zusammen, den Himmel mit Gluth färbend; das Knistern und Prasseln der Flammen tönte zu der Bande herüber, und die Stimme des Löwen dröhnte schauerlich durch die Nacht, den anderen Lärm übertäubend.
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hellloderndcu Flammenbüschel schwingend, welchen er dem Löwen in die Augen schleuderte. Da stieß das Thier ein wildes Geheul aus und floh, erschreckt von dem Feuer

