zen von Stein, daß Ihr einen unschnldigen Mann so mißhandelt."
Hohngelächter antwortete. Ein riesiger Fleischhauer trat zu dem sich unter'den Fäusten der erbitterten Menge hin nnd her windenden Juden und streckte ihn mit einem snrchtbaren Schlage zn Boden. Gleich entfesselten Hyänen stürzten die Nahestehenden auf den Ermordeten, ihn mit Gewalt hin und her zerrend, dem Leichnam die Kleider abreißend und ihn mit Stichen und Stößen zerfleischend, bis Einer der Wüthenden aus ,den Einfall kam, einen Strick nm den Hals der Leiche zn schlingen.
Unter lauten Jnbelgeschrei wurde jetzt die Leiche zu einem in der Nähe stehenden Pfahl geschleift und dort aufgehangen. Und gleich als sie das Lolk durch den Anblick berauscht, durch den Geruch des Blutes entmenscht, tanzte es unter wahnsinnigem Jauchzen um den zerfleischten Körper.
„Was treibt Ihr hier?" brüllte der Schlächter, seinen nackten blutigen Arm erhebend. „Das Werk soll erst beginnen, denn bei dem Burschen müssen noch Viele hängen — Nieder mit dem ganzen Judengezücht!"
„Ja, fort und stürmt die Judenhöhlen!" heulte es wieder. „Schlagt todt, brennt nieder!-Die Hunde verdienen nicht mehr! — Was sollen wir uns das Blut von ihnen anssangen lassen?"
„Vorwärts, vorwärts!" munterte Pierre auf, welcher sich mit Lucie näher gedrängt hatte.
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„Mein Gott, wie kann ich sagen, was ich nicht weiß," jammerte der Gequälte.
„Der Hund will nicht gestehen," brüllte der Aufhetzer. „Schlagt ihn nieder!"
„Erbarmen," flehte der Arme. „Habt Ihr denn Her

