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Reynies Gesicht glühte vor Zorn. Er wollte den Gefallenen rächen nnd von einem gewaltigen Spornstoß getrieben, trug ihn das schnaubende Roß mit einem Satz dicht an die Ladv. Da traf ihr Schwert des Thieres Brust, während zugleich des Fleischers Messer ihm in den Leib fuhr und ihn aufriß. Das tödtlich getroffene Thier bäumte wild auf und überschlug sich mit seinem Reiter. Der Polizeileutnant lag unter dem in Todeskampf zuckenden Thiere.
Mit Siegesruf sprangen Lucie nnd Pierre vor, den Gefallenen zu morden, aber da schleuderten zwei gewaltige Schläge mit einer zerbrochenen Hellebardenstange die beiden Wüthenden zurück. — Mouton mit einigen Bewaffneten stürzte herbei, den Anführer zu retten; sie umringten ihn nnd während ihre vorgehaltenen Hellebarden das Volk zurück trieben, gaben sie dem Polizeileutnant Zeit, sich unter dem sterbenden Pferde hervor zu winden, aufzustehen und in Sicherheit zu kommen.
Ein Steinhagel rauschte jetzt durch die Luft, Schüsse fielen von Seiten der Polizeimannschaft und der Soldaten und wurden aus den Fenstern und von der Volksmenge erwidert. Von dem gewaltigen Andränge der erbitterten Menge überwältigt, zogen sich die Bewaffneten blutend zurück. Mouton suchte vergebens zu widerstehen und umsonst hallte seine Bärenstimme durch das wüste Getöse; immer weiter wurde er mit den Seinigen zurückgedrängt.
Herr de la Revnie, blutend, von mehreren Steinwürfen getroffen, hatte sich auf ein anderes Pferd geschwungen und jagte mit seinen berittenen Begleitern in wilder Carriere davon, um Hülfe herbeizuholen.
SicgcSgebeul des Volkes erfüllte die Luft. — Die
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