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Balken und Schutt erschwert, aber auch durch Kunst noch nach Möglichkeit ungangbar gemacht, ohne daß man von außen diese absichtliche Berbarrikadirung bemerkte, da das Ganze einen anscheinend wüsten und verlassenen Trümmerhaufen bildete. — Es war dieses die nächtliche Arbeit der Blutbande, welche sich in den von Allen gemiedenen Ruinen einen sicheren Schlupfwinkel bewahren wollte.
In dem Gewölbe saß bei dem Schein einer trübbrennenden Lampe die Lady Guilford mit Norah, Pierre und mehreren Anderen um eine Tafel, in leisem, aber eifrigen Gespräch begriffen. Margot hatte sich in einer Ecke auf einem Holzklotz niedergelassen, das geraubte Kind auf ihrem Schooß wiegend, es suchend zu beruhigen, was dem Weibe aber nicht gelingen wollte, und augenscheinlich seinen ganzen Mißmuth erregte.
„Soll mir denn der kleine Balg auf dem Halse bleiben?" fragte Margot endlich ungeduldig. „Schreit er doch, als ob er die ganze Stadt herbeitrompeten wollte, damit der Spektakel noch ein Mal losgeht. — Was soll damit werden?"
„Das wollen wir ja eben berathen," entgegncte Norah. „Nur keinen solchen Lärm."
„Am besten, wir hängen den quikendcn Balg an den ersten besten Haken auf," rief das rohe Weib, „da sind wir seiner los; denn ich habe nicht Lust, mich auf meine alten Tage noch mit Kindern herumzuschleppen. — Schweig, kleiner Satan, oder ich ersäufe Dich in der Seine."
„Mein Plan ist gemacht," sprach die Lady entschlossen. „Dieses Kind ist der letzte Erbe des Hauses Rougemont und darf nie mehr in die Hände seiner Angehörigen kommen, es sei denn, unser Interesse erfordert es und für diesen Fall muß es aufgespart werden."

