138

Sechzehntes Kapitel.

Die Äerathung.

Herbei, herbei, was sollen wir nun thun?

Von allen Seiten werben wir verfolgt.

Doch unsre Sache darf nicht untergehn.

Drum laßt berathen uns mit ernstem Wort.

Uhland.

Schwarz und düster, gleich einer Reihe Schreckge­spenster, ragten die Trümmer der in der Straße Manvaise Paroles niedergebrannten Häuser in die durch den Mond nur matterhellte Nacht. Aus der Straße lagen noch Trüm­mern umher, sie stellenweise fast ungangbar machend und deutlich zeugend, daß zur Beseitigung der Ruinen in die­sem verwahrlosten Stadtviertel noch höchst wenig oder wohl gar nichts geschehen sei. Hauptsächlich schien dieses bei dem schwarzen Hahn der Fall zu sein und doch war er schon nicht mehr so verödet, wie man wohl bei dem An­blick der Ruinen hätte glauben können.

Das hintere Schänkgewölbe der berüchtigten Spelunke war durch seine feste Bauart bei dem Einsturz des bren­nenden Daches unversehrt stehen geblieben und zeigt sich jetzt wieder nothdürftig mit einigen Tischen, Bänken und als Sitzen dienenden Balken und Klötzern ausgestattet. Der Zugang von der Staße her, wo die schwarzgeräucherte Mauer noch unerschüttert stand, war schon durch verkohlte