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der Spur, welche schon so viele Familien in Trauer gesetzt und auch unsere Herzen bluten machte. — Hören Sie mich an. — La Rcynie, wegen den Mordthaten in Paris, die er nicht verhindern konnte, von der Ungnade des Königs bedroht, war in Verzweiflung und berieth sich mit meinem Vater über die nöthigen Maaßregeln, die zur endlichen Entdeckung der blutigen Hyäne zu ergreifen wären. Ich war zugegen und wir kamen darauf hinaus, daß die jungen Männer durch irgend ein schönes Weib verlockt und dann gemordet sein müßten. Ich erklärte, daß ich schon längst nachgespürt habe und es nun mit verdoppeltem Eifer thun wollte und mein Vater gab die Einwilligung, indem er seufzend sagte: er müsse für das allgemeine Wohl das Opfer Abrahams bringen. — So bin ich nun schon fünf Tage in dieser überladenen, geckenhaften Kleidung durch die besuchtesten Straßen, Plätze und Spatziergänge gezogen, gefolgt von verkleideten Agenten der Polizei, die mich nie aus den Augen verloren. Ich war überzeugt, daß auch an mich der Sircnenruf ertönen würde und wirklich erhielt ich gestern die ersten Winke in dem Tuilleriengarten und heute die völlige Einladung zu einem nächtlichen Abenteuer, welche unter Umständen geschah, die mir die feste Ueberzeugung beibringen, daß ich auf der richtigen Spur bin. Und diese Nacht werde ich Saint-Etienne, Ihren Bruder und alle anderen Opfer rächen, indem ich die Hyäne den Händen der Polizei überliefere. — Um zehn Uhr soll ich bei Saint Germain l'Aurerrois das Weitere erfahren."
„So wäre dieses Ziel erreicht und Sie sahen die Hyäne und leben noch?" fragte Aurelie. „Ich glaubte schon ihr Anblick müsse tödten."
„Wenn die Dame, die ich sah, wirklich die Hyäne

