jungen Mannes zu senke». Karl gewann jetzt die Be- finnung wieder, er ließ seinen Degen fallen und packte den erhobenen Arm der Engländerin mit eiserner Faust, während er mit dem anderen Arm die Gegnerin zu umschlingen und an sich zu pressen suchte, sie so wehrlos zu machen.
Schreckliches Ringe» entspann sich. Schäumend und knirrschend vor Wuth und Angst suchte sich Lucie aus Karls Armen zu befreien; doch diese umklammerten nur fester ihre Beute.
Hugo sah die Gefahr Lucicns und sich auf Augenblicke vom dem grimmigen Handgemenge los machend, sprang er hinter Karl, diesen niederzuschmettern, seine Anführerin zu befreien.
Ein lauter Schrei tönte jetzt aus der Masse der Schaarwächtcr und eine weibliche Gestalt drang daraus hervor, welche sich zwischen Karl und die Mörder warf. Es war Aurclie de la Tour.
Erstaunt wich Hugo zurück und schnell hatte das hcl- denmüthige für ihren Geliebten besorgte Mädchen einen Sessel ergriffen und denselben mit solcher Kraft auf des Mörders Haupt gestoßen, daß dieser besinnungslos niedcrtau- melte und sciue Waffe fallen ließ.
Nur die Gefahr des Geliebten im Auge behaltend, stürzte sich jetzt Aurelie blitzschnell auf Lucie und umfaßte sie von hinten.
„Hölle, verläßt Du mich ganz!" schrie die Lady in ohnmächtiger Wuth, indem sie sich zugleich in der doppelten Umschlingung hin und her wand gleich einer Schlange.
Das Dolchmesser fiel aus der Hand der Furchtbaren klirrend zur Erde^ .Dany drang noch ein Schaarwächtcr herbei und griff Mit räüher ^lmst«li^ den Nacken Luciens,

