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den schlanken weißen Hals mit Gewalt zusammenpressend, so daß sie halb ohnmächtig zusammen sank.
Im nächsten Augenblick war die Hyäne von PariS gefangen und ihr die Hände aus dem Rücken geschnürt. Athemlos sank Aurelie an die Brust des geretteten Karl. „Verflucht," grollte Lucie, „so bin ich denn ganz verlassen, und keine Aussicht zur Rache bietet sich mehr. — So möge denn mein Geist Euch Alle zu Tode hetzen."
Sie war wirklich verlassen, denn der Kamps hatte geendet. Der riesige Romme lag mit zerspaltenem Haupt in seinem Blut. Hugo und die drei anderen Genossen waren gleich ihrer Fürstin gefangen und lagen geknebelt und gebunden am Boden. Nur Margot war entkomme».
Endlich hätten wir die Natter, die so lange stach und Gift aushauchte," rief Lecoq. „Fort mit ihr in die Bastille ; dort mag sie ihr Todesurtheil erwarten."
Lucie knirrschte hörbar mit den Zähnen.
„Fort in die Bastille," befahl Lecoq nochmals.
Da packten die Wächter die Gefangenen und schleppten sie hinaus, auf die Straße, wo sich dann bei Fackelschein der Zug in Bewegung setzte.
Karl und Aurelie verließen tief erschüttert ohne Verzug den Schreckensort, ohne auf dessen Durchsuchung zu warten, welche unter der Leitung Lecoqs vor sich ging.
Außer der furchtbaren Gallcrie von sechsundzwanzig Köpfen, fanden sie eine Menge Kostbarkeiten und eine hohe Summe Geldes, welche sogleich in Verwahrung genommen wurden.
Die Köpfe fanden am anderen Morgen ihre Ruhestätte auf einem Kirchhofe.

