verläsfig das Nest bauete, gar Nichts, das war wohl un­recht. Ich will ihm geben, was ich habe!"

So denkend, lief der Knabe zu einem rothen Nelken- busche im Garten, dem einzigen, der sich dort befand und ihm gehörte. Mit seinen kleinen Händen grub er ihn aus, betrachtete die schönen duftenden Blumen, und trug den Busch eilfertig nach dem Fuße des Berges, welcher sich unweit der Hütte erhob. Dort legte er beide Hände auf die Blumen, wie abschiednchmend, und lief dann nach Haus zurück. Vergebens wartete der gute Knabe aus einen Erfolg seines Opfers; das Brod kam nicht reichlicher, es kam spärlicher ins Haus, und die Mutter vergoß heim­lich mehr Thränen noch. Ein gutes Herz weiß jedoch immer Rath.Das half nicht," dachte Görge,ich muß wohl das Liebste hergeben, dann aber habe ich Nichts mehr!"

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ging er im Garten uniher, murmelte weinend Worte vor sich hin, und rang die Hände; da plötzlich kam ihm ein Einfall.Die Störche," dachte er,Habengegeben von Allem, was sie hatten, und es geht ihnen so gut; uns auch ging es gut, aber wir gaben dem Berggeiste, der doch zu-