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Leise und zögernd ging er an der Seite des Hauses, wo im Weidenkäfig sein liebster Freund sich befand, eine muntere Drossel. Er sah den Vogel an und weinte bit­terlich. Das ist das Ei, welches der Storch gab! dachte er dann, und öffnete zögernd aber entschlossen die Thür des Käfigs, undQuiewitsch!" sagte der Vogel, und schoß gleich einem Pseile durch die Luft. Der Knabe starrte ihm nach:Und ich habe Dich so lieb gehabt!" sagte er klagend.

Georg ging in die Hütte, die Mutter stand in der Küche, und er faßte ihren Rock und sagte:Mutter, herz- liebe Mutter, sei nicht traurig, wir bekommen bald mehr Brod." Sie sah ihn an und schüttelte unter Thränen das Haupt.Nur die Engel können es uns geben!" erwiederte sie. -Ja, Mutter, und der Berggeist?" Aber weder die Engel noch auch der Berggeist erfüllten Georg's festes Hoffen, und er weinte jetzt auch aus Hunger und Gram. Eines Tages geschah es, daß der Vater trunken nach Hause kam, sich ins Bett legte und die Branntwein­flasche mit dorthin nahm. Das war nimmer noch ge- schehen; die ehrlichen, ehrliebenden Kinder standen erstarrt;