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sentiren. Wenn alle Vater nicht mehr Freude an ihren Kindern erleben! Ein hoch aufgeschossener blonder Junge, dem die Hände aus den Aermeln heroorsteckten, als ob er sie gestohlen habe. Marie wollte, er sollte eine neue Jacke bekommen, Wilhelm protestirte dagegen, sehr natürlich, weil er am sparsamsten ist, und wenn Ausgaben vorfallen, das Meiste hergeben muß. Es ward also beschlossen, die Aermel durch Anstücken verlängern zu lasten; es ist allerdings weise, den jungen Mann an Sparsamkeit jtt gewöhnen, denn mit einem Erbtheil von seinen würdigen Vätern sieht es zienilich mißlich aus. Uebrigens hat der Junge stets gute Zeugnisse, was Lernen und Aufführung betrifft, und sieht außerordentlich gutmüthig aus; wir haben ihn Alle lieb.
Nachdem die vier Wochen verflossen waren, begleiteten wir Mama sämmtlich nach Wangeroge ins Seebad. Das >var wieder ein Hauptspaß. Dort sahen wir zuerst das Meer, in welches ich mich so verliebte, daß ich Seemann werden möchte. Wie prächtig ist es, wie klar und glänzend, und wie majestätisch kann es toben imb brausen! Mama hatte keine Wohnung für sich bestellen lassen, weil sie lieber selbst wählen wollte, aber das bekam ihr übel; die Zahl

