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krachten und wankten: dem armen Friedli verging Hören und Sehen. Gegen ihn neigten sich die Felsen, zu ihm hin flogen die Steine, über sein Haupt beugten die Bäume krachend ihre Kronen; da, im Augenblicke, wo eure Birke zersplitternd über ihn zu fallen im Begriff stand, riß die Alte ihn bei Seite und sank, selber von dem schweren Stamme getroffen zu Boden.
Mit ihrem Tode trat Ruhe wieder ein, ringsum war Stille. Sie lag da, nicht zerschmettert, wie Friedli gedacht, aber dennoch todt. Ganz erschütternd warf er sich neben ihr zu Boden; er klagte und jammerte laut, er sagte, was man oft sagt und denkt, wenn es zu spät ist: „Sie war so gut gegen mich, hab' ich's auch verdient? Ach! Gott, wer dachte an Tod!" So klagend, beugte er sein Gesicht über dasjenige der Leblosen. „Dank, Dank!" flüsterte er leise, und seine Lippen berührten ihren bleichen Mund. Da aber ward ihm nicht schwarz, sondern,blau vor Augen, denn vor ihm stand ein schönes Mädchen im lichtblauen Gewände; in seiner Hand lag eine wunderschöne Perle.
Er wollte reden und konnte nicht; da trat ein schöner, vrächtig gekleideter Mann der Dauie zur Seite. „Erkennst

