wolltest Du auswärts! Was Du jetzt hast, Sorgen und Schulden, die konntest Du hier zu Land finden, ohne so weit zu gehen. Wärest Du daheim geblieben, frisch und fröhlich, wie wir Anderen, da hättest Du jetzt Dein Brod und ein zufrieden Herz. Aber das hilft nichts mehr. Greife nur jetzt tapfer zu, laß die seinen Gedanken, bitte Gott um Segen, arbeite tüchtig, bleib' viel daheim, denn das Wirthshausleben kostet Geld, und Du wirst sehen, es geht noch Alles gut."
Max blickte sie gedankenvoll an: „Ja, das klingt schön!" „Nein, Max, es klingt nicht, es ist schön; glaube mir doch, Herzlieber Bruder, so nenn' ich Dich so gern."
Er war sichtlich gerührt: „Ach ja! Du hast Recht. Als ich damals die Reise antrat, gabst Du mir ein Gedenken auf den Weg; der, den ich jetzt gehen will, ist saurer; da gieb mir auch ein Zeichen mit, zum Glück bringen."
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Renate blickte ihn an; sie fühlte wohl, jetzt handele es sich um Aufrichten oder Versinken. „Höre, Max, Du bist ein Anderer geworden in der Fremde, so werde Du jekt wieder auch ein Anderer in der Heimath. Ach, was

