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und sagte: „Laß Dir die Erinnerung an diesen Tag zur Warnung dienen; Heiterkeit und Scherz verschönern das Leben, deshalb muß man mit denen, welche diese besitzen, und jenen treiben, nicht allzu strenge rechten, und ab
und zu einen kleinen Muthwillen gestatten. Gleiches mit Gleichem vergelten wollen, sollte im Allgemeinen nur Anwendung finden, wenn es sich um angenehme Dinge handelt. Ich weiß, daß Susanne gar nicht ungehalten auf Dich ist, und eigentlich auch kein Recht hat, es zu sein, und doch wiederhole ich, Du bist viel zu weit gegangen. Glaube mir, lieber Sohn, es hat etwas unendlich Einnehmendes, mit einem Knaben, mit einein Manne mit Sicherheit scherzen zu können; es ist der Probierstein des Cha- - rakters und der Erziehung."
Tante Susanne erschien später ganz umgekleidet; sie ging auf Otto zu und sagte: „Otto, bist Du ungehalten auf mich? denn ich habe Dir noch Vorwürfe zugezogen." Mama lächelte. „Siehst Du, Otto, so lieblich ist das Gemüth der Frauen, und deshalb darf man ihnen wohl etwas Unbill zu Gute halten."
Heute Nachmittag gehen wir mit Tante Susanne zu

