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Erbthcil auch haben und in die Welt gehen." Mit diesen Worten schloß er die Kiste auf, und gab ihm aus der Ne- bentruhe sein Erbtheil in Geld, und ließ ihn ziehen.
Als die Leute im Dorfe aber hörten, daß jetzt auch der dritte Sohn des alten Laviers ausgezogen sei in die Welt, um sein Glück zu machen, sagten sie unter einander, der alte Mann müßte selbst am Verstand schwach sein, daß er in die Thorheit seiner Söhne so einwilligen könnte.
Der kleine Thoms war aber weit hinausgezogen an selbem Tage, und kam gegen Abend auch in den dichten, dunkeln Wald, der gar kein Ende nehmen wollte. Da trat ihm auf einmal, wo der Weg am schmälstcn war, das eisgraue Männlein mit dem langen weißen Barte entgegen, und sagte: „Guten Abend, Thoms!"
„Ei, woher kennst Du mich denn?" fragte Thomas. Da sagte das Männlein: „Ach, ich kenne Dich schon lange, und weiß Alles von Dir. Ich weiß, daß Du Dein Erbtheil bei Dir trägst, und daß es Dir eins ist, ob Du Dein Glück machst, oder ob Du es auch verlierst, wie Deine Bruder, weil Du Deine Brüdcr lieb hast, und nicht besser gehalten sein willst von Deinem Vater, als sie auch gehalten werden. Willst Du nun mir Dein Vertrauen schenken, so gib mir

