„Wenn id} das wüßte," sagte Thomas, „so wollte ich Dir mein Erbtheil schon geben. Aber was ist es denn, das Du mir dafür geben willst."
„Ich gebe Dir den Knüppel aus dem Sack," antwortete das Männlcin. „Wenn Du den in der Tasche trägst, und Du oder ein Anderer sagt: Knüppel aus dem Sack! so fährt er aus der Tasche heraus, und prügelt die gar wacker durch, die es nicht gut mit Dir meinen, bis Du selbst sagst: „„Knüppel in den Sack.""
Das gefiel dem kleinen Thomas. Er gab dem Männlcin sein Geld, und bekam dafür den Knüppel aus dem Sack, den er sorgfältig in seiner Tasche verwahrte. Und dann kehrte er um, nach Hause zu gehen. Da rief ihm das Männlein noch nach: „Kehre nur im nächsten Wirths- hause vor der Waldhöhe ein, dort findest Du gute Herberge."
Dein Erbtheil, und ich willDir dafür etwas geben, was Dir zwar nicht viel werth scheinen wird, was Dir aber doch in der Welt noch gar gute Dienste leisten kann."
Und Thomas kam im Wirthshause an, als es eben Rächt wurde. Weil er aber nur ein Paar Groschen in der Tasche hatte, ließ er sich nur ein Stück trockenes Brod

