Tausend und eine Nacht. IV.
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den Barmherzigen pries. So marschierten sie ohne Aufenthalt, bis sie das Heer des Islams erreichten, das ScharrkLn gerade auf dein Punkte zersprengt zu werden vorfand, da auch der Großkämmerling sich bereits zur Flucht entschließen wollte, und das Schwert unter den Reinen und Missethätern arbeitete.
hundertundzweite Nacht.
Der Grund dieser Mutlosigkeit unter den Mosleins lag aber darin, daß, als die verruchte ZLt ed-DawLhi, die Feindin des Glaubens, Bahrüm und Rostem mit ihren Truppen auf dem Wege zu Scharrkan und seinem Bruder Dau el- Makan angetroffen hatte, dieselbe zum Heer der Moslems geritten war und die Absendung des Emirs Tarkäfch, wie oben erzählt, veranlaßt hatte, um das Heer der Moslems zu teilen und es dadurch zu schwächen. Hierauf hatte sie das Heer der Moslems verlassen, hatte sich nach Konstautinopel aufgemacht und dort den Bitriken Rums mit lauter Stimm« zugerufen: „Lasset einen Strick herunter, daß ich diesen Brief daran festbinden kann, und bringt ihn euerm König Afridün, daß er und mein Sohn, der König von Rüm, ihn lesen und was darin befohlen und verboten ist ersehen." Hierauf hatten sie ihr einen Strick heruntergelassen, und sie hatte den Brief daran festgebunden, dessen Inhalt also lautete: „Bon der schrecklichsten Plage und dem schlimmsten Unheil, von ZLt ed-Dawahi, an den König Afrldün. Des Ferneren habe ich euch eine List zum Verderben der Moslems ersonnen, seid darum unbesorgt. Ich habe sie, ihren Sultan und ihren Wesir gefangen genommen, bin dann zu ihrem Heere geritten und hab' es ihnen mitgeteilt, so daß ihr Mut brach und ihre Kraft erlahmte. Dann überredete ich die Belagerer zwölftausend Mann zu Pferd unter dem Emir Tarkäsch den Gefangenen zur Hilfe zu senden, so daß ihrer nur wenige übrig geblieben sind; nun verlange ich von euch, daß ihr sie gegen Abend mit eurer ganzen Streitmacht in ihrem Lager überfallet, doch dürft ihr nur alle auf einmal ausbrechen und

