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Es ist nicht wahr', wie er vorgiebt, als wa» ren viele und große Bücher darüber geschrieben, und die Gelehrten noch nicht einig, ob Jesus Chri­stus dieß gethan und geredet, was die Evangelien von ihm erzählen, wodurch er auch seine göttliche Sendung authentisirte. Uebrr diese Lhatsachen ist die ganze durch ihn bekehrte Heidenwelt sammt so vielen tausend Gelehrten aller Jahrhunderte offen­bar einig: und warens auch die Gelehrten nicht; Lhatsachen hangen nicht von Spekulationen, oder Vernünfteleyen ab. Alles kömmt nur auf die Glaubwürdigkeit der Zeugnisse an, wozu eben nicht Gelehrsamkeit erfodert wird. Das Blut vie­ler tausend Märtyrer in- allen vier Welttheilen zeuget einstimmig für die Wahrheit der Wunder­werke, die Jesus Christus, und seine Apostel zur Be­stätigung ihrer heiligen, seligmachenden Lehren vor den Augen der ganzen Welt gewirtet haben. So ungerermt als heuchlerisch ist also der Ausruf: Gott! soll deine geoffenbakte Religion etwas solches seyn, über dessen Göttlichkeit und In­halt sich selbst die Gelehrten nicht einigen kön­nen ? Hm! die Gelehrten , als wenn nicht eben unter diesen auch die größten Thcren waren. DaS Wort Gottes, sollte es in unfern aufgeUarten Ta­gen der reinen, oder überfeinen Vernunftkritrk eines Ranrs, eines sichres unterworfen werden? Weil der größere und ungelehrte Theil von Menschen­kindern eben auch zur Seligkeit bestimmt ist; so

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