Eirigch'n wirst du nicht in's ew'ge Leben, Stehst du nicht von diesem Entschluß ab, Furchtbar wird sich Gottes Zorn erheben, Aufzusuchen dich im dunkeln Grab.

Laß dich nicht von eitlem Wahn bethören,

Der mit Truggebilden dich umzischt; Christum kannst du Lieb' und Treue schwören, Ohne daß mein edler Stamm erlischt;

Meines Innern aufgeregte Flammen Flackern himmelan zu Gott empor. -Deine Unschuld rächend zu verdammen,

Aus der Hölle schau' dein Gott hervor. Pflegst das Täubchen du, das Gallenlose, So verwand'le scheußlich sich's, uny dir Knech' ein giftig Unthier in dem Schooße, Das geschieht! drum Klara folge mir.

Zur Verzweiflung bringst du noch mich Armen, Dulden will ich gern der Erde Pein,

Daß nur Gott sich meiner Seel' erbarme,

Um nicht ausgestoßen dort zu sepn.

Seyd vergessen, eitle Trennungsschmerzen,

Denn das Herz der Tochter ist erwärmt; Komm zum wonnetrunk'ncn Vaterherzen,

Klara, sey drob feurig jetzt umarmt!"