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ES drang der Ruf zur Kanzel, zum Cathederr Jetzt gilt's für Freiheit, König, Vaterlandl ES ruhten Handwerkzeug und Pflug und Feder,
Die Waffen nahm man von der alten Wand. „Komm, einz'ger Freund, daß ich dich jetzt umgürtrl" Die Gattin sprach's begeistert und mit Würde.
Ja, in den zarten Herzen ward eS rege,
Sie einten sich zum ehrenden Verein, Verwundeten zu widmen sanfte Pflege,
Mit Kraft der Selbstaufopf'rung sich zu welh'n; Dank Euch, Ihr edlen, hochverehrten Schönen,
Der höchste Ruhm mag Eure Lhaten krönen.'
'Schon fünf und zwanzig Jahre sind verflossen, Seit unser König jenen Ruf erließ; Victoria mit ihren Flügelrössen
Kehrt im Triumphe wieder von Parts.
Den Siegern von der Katzbach und der Seine Sei meiner tiefen Rührung Freudenthrane.
Und Friede geht zum Glück der Unterthanea An unstrs sieggekrönten Königs Hattd;
Gott war mit ihm und seinen heil'gen Fahnen.
Heil' dir, o heißgeliebtes Vaterland;
Dein Ruhm wird sich noch lange fort erhalten, Wenn deine Siegs-Trophäen auch veralten.

