Fahr' denn hin, du kehrest nimmer wieder;
Gleite in den ew'gen Schlund hinab! Denn es steigt ein neues Jahr hernieder, Sein Triumph ist dein Ruin, dem Grab.
Zum Jahres - GLntrttt.
Mir nahte jüngst in jugendlicher Schöne,
Als ich mein freudig Morgenliedchen-sang, Sanft winkend eine freundliche Camöne Mit ihrer Stimme süßem Zauberklang;
Da griff ich in das holde Reich der Töne, Beseelt von süßem, nie gefühltem Drang; Mit heil'gem Hochgefühl Hab' ich gesungen. Was in dem Busen mir so tief erklungen:
Ein neues Jahr hat un§ der Herr gesendet, Abhangend von des Urgesetzes Plan;
Der Stundenzeiger hat sich jetzt gewendet,
Und unser Wandelstern hat seine'Bahn Um alles Lichtes Königin vollendet.
Allmahlig kommt es, wie der stolze Schwan, Getragen leicht von silberhellen Wogen, —
Aus Aetherfluthen stolz und hehr gezogen.

