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Aus unsichtbaren Welten fleucht's hernieder,
Mit trüber Ahnung schwarzem Flügelschlag, Der steudetrunknen Menge Jubelliederj Begrüßen dieses Jahres ersten Lag;
Doch manchem kehrt kein gleicher 'Wechsel wieder, Der dem Geschick, dem feindlichen erlag:
Es muß die Aehre sich dem Schnitter fügen,
Zur Zeit der Garben muß sie unterliegen. -
Doch, nein, es tritt auch lieblich in das Leben, Wohlthuend steigt's vom hohen Sternenzelt, Gemüther, tief gebeugte, zu erheben,
Manch' thranennasses Auge glanzt erhellt; Hier wird die Hand versöhnend hingegeben,
Ein alter lang gewahrter Groll zerfallt; Dort winkt die Lieb' mit liebesüßen Schmerzen, Und am Altäre einen sich die Herzen.
Ja alles, was-die Erde Schönes zeuget,
Ist Untertha'n der wechselvollen Zeit;
Und alles, was der Schaffenden entsteiget,
Tragt das Gepräge der Vergänglichkeit;
Nur Gott, vor dem düs Weltall tief sich neiget, Er bleibt sich gleich, er selbst ist Ewigkeit: Wo Wahn und Traum das Herz gefesselt halten, Kann nimmer sich Vollkommenes gestalten.

