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Akkorde sollen heute dir erklingen,

Aus meinem treuen Herzen lock' ich sie.

Ja dir, o Freund des Guten und des Schönen, Soll jetzt der Leier sanft Gelispel tönen.

Nichts störe deiner Seele goldnen Frieden,

Ein steter Frohsinn geh' an deiner Hand. Das beste Glück, das Menschen wird hienieden, Geleite dich bis an des Grabes Rand;

Zum treuesten Geschenk sey dir's beschieden.

Und weilest du jenfeit der Lethe Strand, Dort, wo kein Auge weint und Klagen schweigen, So mögen deine Werke von dir zeugen.

Doch mög'st du lange noch hienieden walten,

Noch lang' der Kunst ein werthes Mitglied seyn; Manch' schöne Frucht dein hoher Geist entfalten,

Noch lange dich dem wahren Schönen welh'n; Dir lächeln alle lieblichen Gestalten,

Mit süßem Dust empfange dich der Ham,

Dir mögen Florens Kinder freundlich nicken,

Dich mög' der Lenz mit seinen Wonnen schmücken.

Erfüllt hast du des Lebens schönste Pflichten;

Nie hat ein Vorwurf deine Brust benagt. Beginnet dann der große Tag zu lichten,

Wo man dem Glücke dieser Welt entsagt^