— LZZ —
Deckt zwar jetzt des Winters Grauen Das smaragdne Grün der Auen,
Scy jedoch aus Zärtlichkeit, Huldin, dir dies Lied geweiht!
Wgs tröstet?
Lerne Mensch des Lebens Last ertragen,
Drücken schwer dich Sorgen, Schmerz und Noth; Zürne Gott nicht, wenn in lauten Klagen
Dir nicht scheint der Hoffnung Morgenroth.
Tröste dich, wenn jede Hoffnung schwindet,
Sahst du deinen Glücksstern untergeh'n;
Giebt's kein'n Himmel, wo man wiedersindet,
Giebt's kein seelverwandtes Wiederseh'n?
Wähnst du auch der Kraft zu unterliegen,
Welche schon das arme Herz bedrängt;
Wirst du doch das Ungemach besiegen;
Trau' nur Dem, der alle Dinge lenkt!
Nebelt's dir vor deinem Angesichte
Wie ein dunk'les, ahnungsschweres Grau'rh:
Lenke deinen Geist zum Sonnenlichte;
Auf der Erde bleibt dir nichts zu: schaue

