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Die Sängerin.
Dichtkunst, nenne mir die schöne, Holde, freundliche Camöne,
Die mit süßer Stimme Klang Zauberische Lieder sang.
Stunden schwinden wie Momente, Wann die zartesten der Hände,
Schwanenweiß und sammetwekch Greifen in der Tönereich. —
Milde Lüste, Frühlings - Wonnen Sind entflohen, sind zerronnen;
Florens Tempel, Flur und Hain Deckt des Schneees Silberschein.
Dürft' der Sänger mir ihr sprechen, Ihr die ersten Rosen brechen,
Wenn auch manche Dorne sticht, Seine Finger scheu'n es nicht.
Philomelen würd' ich sagen:
Freundin, höre auf zu klagen;
Von mir nahm die schönste Hand Blumenkränze, die ich wand»

