Früh wird schon des Jünglings Leben Au Gefilden übergeh'n,
Wo ihm freudenreich're Höh'n Himmelsglück zur Lindrvng' geben; Und Du strahlst, o Engelsbild! Mir einst oben sanft und mild.
Dir, Verehrte! will ich's künden,
Daß des Jünglings Freud' und Lust Dann auf immer seiner Brust Bis zu seinem Tode schwinden;
Und ich bin dann überzeugt,
Daß er seinem Grab sich neigt.
Und warum muß ich Dir singen Heute dieses schwermuthsvoll? Schwermuth, die der Brust entquoll, Will ich Dir, o Freundin! bringen; Denn es leitet mich mein Stab Nach der Trennung in das Grab.
'Doch ich will deö Busens Sehnen Meiner Lieblingsstelle weih'n; Denn an dem bemoosten Stein Flossen oft schon meine Thränen; Wallt, da ich unglücklich bin- Sehnsuchtsthranen, immerhin.

