— 68 —
Sommer hatte die lockersten Gaste aus einem Bade in das andre gelockt, -und ich beschloß diese Lebensart auch einmahl zu versuchen. In zwey Brunnenorten hatte ich bereits an meiner Langenweile schwer zu tragen gehabt, der dritte sollte mir davon helfen. , Einige am Spielrisch erworbene Freunde kamen mir bey, meiner Ankunft daselbst mit der Nachricht entgegen, daß das Bad von Schönheiten, und zwar von recht gefälligen Schönheiten, wimmle.'Ich würde das auf die Nacht beym Balle am besten Leurtheilen können- Es ließe sich auch auf gut Glück etwas wagen. Nur solle ich gegen die Frau des Hauptinanns Sterling, dem ine größte Bank gehörte nichts unternehmen. Sie sey zwar wunderschön, aber zum Umkommen züchtig, und habe schon einigen sehr wohlgebildeten Männern verdrüßliche Händel zugezogen."
„Ich war begierig auf diesen Maskenball."
Zwölftes Kapitel.
„Ein Maskenball im Sommer!" rief mein Freund.
„ Um so leichter war es einzuseh'n, daß der Bull mehr Nebensache seyn sollte, als die Maske." -

