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Was bliebe Deinen bescheidenen Wünschen übrig, das wir nicht gern erfüllten? Das ein krankhaftes Wesen in Dir umherzieht, das muß Dich die Blasse Deiner Wange lehren, ob es aber in Deinem Körper liegt, oder von der Verstimmtheit Deines Geistes herrührt, darüber kannst Du al­lein untrüglichen Aufschluß geben. Du, sonst so offen, so frei und unverstellt, trägst Dich mit einem Geheimniß, das wir Dir nickt absragen wollten. Sind wir Dir nicht mehr die gütigen, Deines Vertrauens werthen Eltern? Ach! mit stillem Schmerze trugen wir schon längst Dein verschlossenes, uns befremdendes We­sen, das wie ein Wurm an Deiner Hei­terkeit, an Deiner Gesundheit nagt. Die Zeit ist uns gekommen, wo Du uns Deine Wunden offen zeigen mußt, damit wir heilenden Balsam für sie finden. Meine liebe Susanna, vergiß jede Bedenklichkeit, die Dich an eimm offenen Gestandniß Deines Trübsinnes bindern könnte. Der Mund, der nie eine Unwahrheit sagte,