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kann' nicht lügen. Theile Deiner Mutter jeden Schmerz mit, sie wird ihn mitleids­voll und liebend Dir tragen helfen, sie wird ihn, steht es nur in ihrer Macht, in Freude verwandeln. Sprich."

Erröthend schlug das Mädchen die Augen nieder, Helle Lhranen stürzten ihr über die Wangen.Mutter," sing sie mit bebender Stimme zu reden an,kein Gedanke, den ich dachte, kein Gefühl, das ich empfand, suchte ich Dir bisher zu ven bergen. Mein ganzes Innere kennst Du, es lag vor Dir offen da. O! wie soll ich Worte finden, Dir ohne Schaam und Er- röthen ein Gesiandniß zu thun, von dem ich nicht weiß, ob es mich bei Dir verklagt. Mein ganzes Herz ist von einer Neigung eingenommen, für die ich selbst keinen Namen weiß, sie beunruhigt mich und macht mich zugleich grenzenlos glücklich, Mir ist, als ob ich mich allein, verlassen fühlte, alles strebt in mir nach einem Ge­genstände hin, mit dem verbunden ich eine Seligkeit hoffe, wie mir sis außerdem die