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meine vielgeliebte Martha - zu besuchen, vielleicht, daß diese uns in der Dunkelheit ein Licht anzündet. Sie ist verschwiegen, treu und klug und meine Schwester. Du weißt es ja, wie Arga sie liebt, die Joja- kim auf ihren Armen wiegte, die er liebt und der er dankt, wie Du mich liebst, ihr dankest. Doch, von diesem Gange darf Deine Mutter nichts erfahren, sie könnte leicht mir zürnen, daß ich vermessen nach der Entdeckung eines Geheimnisses forsche."

Die Hoffnung, Wichtiges zu erfah­ren, überwand bald in Susanna's Seele alle wrürrn Bedenklichkeiten und sie ließ Elisabeth gehen. Jetzt war die Tochter Le» der Mutter. Mehr als eine Stunde war verflossen, als Susanns ängstlich und mugierig Elisabeths Rückkehr erwartete. Zvei Mal suchte sie die gefällige Wärte­rin auf ihrer Stube und fand sie nicht. Alb Susann« in das Zimmer trat, fragte sie die Mutter mit forschendem Blick: ,,We warst Du, meine Tochter, als Du Dich von mir entferntest?" -t- .Das Mad-