( 62 )
chen zitterte, die Wahrheit zu gestehen, besorgt, die Mutter werde das. was sie nicht wissen sollte, sicherlich erfahren. Mit erröthetem Gesicht und zitternder Stimme, die sie verrieth, erwiederke sie: ..Ich suchte Elisabeth auf ihrer Stube und fand sie nicht." — ,.Warum suchst Du sie? .Wohin ist sie gegangen?"
Diese Fragen der Mutter wirkten, wie das ausgesprochene Todesurtheil des Richters auf den Missethäter, so auf Su- sanna. Weinend siel sie der Mutter in die Arme und bat sie für sich und Elisabeth um Verzeihungwenn Unrechter, Unerlaubtes geschehen sey. ,,Nicht ohne eine be,andere Absicht ist Elisabeth zu ihrer Schwester Martha gegangen." stammelte sie. ,,von rhr hofft sie Geheimes za erfahren, wgs sie mir treu und wahr berichten will." — ,,Uno was meinst Du, was sie Geheimes in Hophnl's Hause ron ihrer Schwesier erfahren will, um es Lsi'r zu berichten? Straft Dich jetzt nicht Dein guter Geist, daß Du, ohne Wißen Oei- %

