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Wesenheit des Mönches zu kümmern, gegen den es mancherlei ver­steckte Seitenhiebe gab, worauf Jener gar nicht zu achten Zeit hatte, da er theils mit dem Leeren der Flasche, theils mit der Beobachtung der tanzenden Mädchen zu sehr beschäftigt war.

Was mir da einsällt," nahm wieder ein Student das Wort, da habe ich zufällig erfahren, daß morgen bei den barfüßigen Kar- meliterinnen zwei Novizinnen Profeß thun."

Bei den Karmeliterinnen?" spöttelte Kotowsky.Bei diesen, von denen man sagt, daß sie nach ihren Statuten von Kohl, Rüben. Mehlbrei und Heringen leben müssen und nur an hohen Festtagen die Knochen einer verhungerten Ziege zum Abnagen bekommen. Wirk­lich, meine Passion wäre es nicht, mich auf solche Kost setzen zu lassen."

Ach," bemerkte ein Anderer,die frommen Nonnen werden wohl ihre Klosterküche auch mit etwas Anderem zu versorgen wissen und mehr Abwechselung in den Speisezettel bringen, ohne deshalb Gewissensbisse zu empfinden. Jener Dicke dort hat sich seine Cor- pulenz gewiß nicht mit Sauerkraut und Heringen angeschafft."

Er deutete bei diesen Worten auf den Mönch.

Mich wundert es da, daß sich junge Mädchen eben nach jenem Kloster wenden," sagte der Rothbärtige wieder.Die eine Novize, die morgen Profeß thut, soll blutjung und dabei reizend sein, wie eine junge Frühlingsrose. Schade um sie!"

Wie heißt die Schwärmerin?" fragte Kotowsky.

Niemand wußte es, aber man war neugierig auf die Namen geworden und beschloß, den Mönch zu fragen.

Kotowsky, der besonders begierig nach dem Namen der ge­rühmten Novize war, trat zu dem Tische des zechenden Paters und fragte ihn nach den Namen der Novizinnen, welche am nächsten Tage bei den Karmeliterinnen das Gelübde ablegen würden.

Der Mönch schmatzte behaglich und sagte dann:

Warum sollte ich es nicht wissen, mein Sohn. Die eine der Himmelsbräute heißt Anna Pyruska."

Und die Andere?"

Der Pater sann nach.

Barbara Barbara," begann er nach einer Pause.Der Name! Ja, bei meinem Schutzpatron, der Name ist mir entfallen. Wart' einmal! Barbara"