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ein Mann hervor, der das Paar mit geschwungener Mütze grüßte. Es war Eonstantin Soltyk, der Freund Kotowsky's.

Kotowsky stellte in aller Eile seinen Freund der Geliebten vor und sagte ihr, daß derselbe ihn von Krakau aus begleitet habe, sein Unternehmen zu fördern und die Gefahr mit ihm zu theilen. Daun aber nahmen Beide die junge Dame in die Mitte und eilten aus dem andern Abhange den Hügel hinab; ste beschleunigten ihren Gang so sehr, daß sie fast außer Athem unten ankamen.

Hier trat ihnen, ein Pferd am Zügel führend, der alte Michalky entgegen, er schwang bei dem Anblicke Maria's fröhlich seine Mütze, dabei rufend:

Hussah, nun ist Alles gut, meine Herrin ist hier!"

Nasch das Pferd, das Pferd," drängte Kotowsky, die Begrüßung unterbrechend.

Mit kurzen Worten sagte er dann Maria, daß man, um jedes verrütherische Geräusch zu vermeiden, den zur Weiterfahrt bestimmten Schlitten eine Strecke rückwärts habe halten lassen und sie bis dahin reiten müsse.

Schnell war sie auch schon von den jungen Leuten auf das Pferd gehoben, und im Trabe ging es durch den tiefen Schnee, wobei Michalky das Pferd am Zügel führte, Kotowsky und Soltyk aber zu beiden Seiten des Pferdes herliefen.

Wohl eine Viertelstunde ging es so fort auf einem schmalen, arg verschneiten Fahrwege, dann war der Schlitten erreicht, der auf einer Biegung des Weges unter dem Schutze der weit überhängen­den Aeste einiger Fichten hielt.

Es galt die größte Eile; so nahmen denn Maria und Kotowsky in dem Schlitten Platz. Eonstantin auf der Pritsche, der Kutscher ergriff die Zügel und stieg auf den Bock, während Michalky das Pferd bestieg, aber zugleich kopfschüttelnd bemerkte:

Wir müssen uns dazu halten, sichere Bahn zu bekommen, denn wir könnten ein starkes Schneewetter hinter dem Rücken her erhalten."

Desto besser," tröstete Kotowsky,dann findet man von uns keine Fährte, wenn man uns ja verfolgen sollte."

D, an Verfolgung wird's wohl nicht fehlen!" brummte der Alte.

Der Kutscher hatte indeß durch lauten Zuruf schon seine Pferde