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jetzt nur gesunde Pferde brauchen könnte. Er ließ sich durch kein Gebot bewegen, einen Handel abzuschließen.

Michalky war unterdessen bei einem anderen Bauer, den er kannte, insofern glücklicher gewesen, als derselbe sich nicht abge­neigt zeigte, einen solchen Tauschhandel abzuschließen; er entfernte sich, das verwundete Pferd zu besehen und dann sein Thier herbeizuholen.

Der Mann war sehr bedeutend auf seinen Vortheil bedacht, denn als er endlich mit dem Pferde kam, zeigte sich dieses eben in keiner vortheilhaften Gestalt und dennoch verlangte der Mann noch eine Summe als Zulage, für die man das ganze Pferd hätte kaufen können und den Kauf noch theuer genannt hätte.

Kotowsky und sein Freund hatten deshalb auch wenig Lust, auf solchen Handel einzugehen, indessen hatten sie schon in die dritte Stunde hinein Zeit verloren, sie hatten alle Ursache zur Eile, und da sie doch mit einem Pferde nicht weiter fahren konnten und Michalky als Begleiter bei seiner Wegekenntniß nicht gern entbehren wollten, so blieb ihnen nichts übrig, als auf den Handel einzugehen.

Sie verdankten es dabei noch Michalky, daß der Bauer seine Forderung ermäßigte, und so ward zum größten Mißvergnügen des Wirths der Tausch geschlossen und das Pferd eingespannt.

Obgleich der Wirth es noch versuchte, den Reisenden die Weiter­fahrt auszureden, unter Hinweisung auf das ungestüme Wetter, auf Wölfe und alle möglichen Gefahren, so ließen sich die jungen Männer und Maria doch nicht abhalten und stiegen ein.

Weiter ging die Fahrt.