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zwar so, daß er wohl für lange Zeit auf jede Reise und noch mehr auf jede Mitwirkung bei ihrer Befreiung verzichten müsse, obgleich er dazu verpflichtet sei.

Constantin nannte zugleich den Namen Kotowßky's.

Wohl hatte Constantin seine Betheiligung bei der verunglückten Entführung der Gräfin Maria gegen Barbara erwähnt, doch nur mit kurzen Worten leicht darüber hingehend, denn bei ihren Zusam­menkünften hatte ja weder er noch fie Zeit genug gehabt, auf etwas Anderes zu denken, als aus ihre Herzensangelegenheiten, und auch in seinen Briefen, die auch überhaupt nicht umfangreich hatten sein dürfen, war der Sache nur höchst oberflächliche Erwähnung geschehen, denn er hatte ja dann stets von sich und seinem Herzen so viel zu' sagen gehabt, daß für andere Dinge kein weiterer Raum übrig blieb; auch hatte er Barbara durch Schilderung der Gefahren, die ihn da­mals so furchtbar umdrohten, nicht zu sehr erschrecken wollen, und dann auch konnte er ja niemals wissen, ob trotz aller Vorsicht nicht einer seiner Briefe einmal in Unrechte Hände gelange, da ja der Zufall so oft sein tückisches Spiel treibt, und dann konnte auch der Zufall zuwege bringen, daß seine eigene Handschrift zum Verräther an ihm wurde. Bis jetzt hielt er sich für überzeugt, daß außer der Gräfin Maria und seinem Freunde Kotowsky Niemand unter den Lebenden davon wußte, welche Rolle er in dieser Angelegenheit gespielt hatte.

Als aber jetzt Barbara zu wissen verlangte, wie das erwähnte Abenteuer sich eigentlich verhalten habe und was die Veranlassung dabei sei, erfüllte Constantin ihren Wunsch, indem er ihr in gedrängter Kürze die Geschichte seines Freundes Kotowsky und der Gräfin Maria erzählte.

Barbara hörte mit steigender Theilnahme zu. Sie beklagte das unglückliche Schicksal der Gräfin und äußerte, daß fie nichts mehr wünsche, als daß die Gräfin vor dem ihr so schaurig erscheinenden Leben im Kloster bewahrt bleiben möge, da ihr daraus doch kein Heil erwachse, und sie wünsche auch, daß ihr der Herzenswunsch nach der Vereinigung mit dem Geliebten erfüllt werde, da sie doch nur dadurch wahres Glück genießen könne.

Endlich fragte sie nach dem Namen der Gräfin.

Maria Golchowska," entgegnete Constantin.

Barbara faltete die Hände.