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er aber thun? Er mußte sich auch hier herein finden, und es war noch nicht das Schlimmste, was er erfahren hatte. Ein Notar mußte kommen und der Verkauf ward sogleich in aller Form vereinbart, aufgesetzt und unterschrieben. Der Würfel war gefallen!

Nun aber hatte der Graf einen heftigen Sturm mit der Gattin zu bestehen, die mit vieler Entschiedenheit die Zurückerstattung ihres gefammtew Heirathsgutes beanspruchte; sie machte eine so hohe Be­rechnung, daß dem Grafen mit Recht schwül werden mußte, denn auf solche Weife blieb ihm zuletzt nicht die Hälfte von Dem, was er übrig zu behalten gehofft hatte. Endlich aber war auch hier eine Vereinigung zu Stande gebracht.

Der Käufer drängte nun auf baldige Uebergabe der erstandenen Besitzung; er gedachte den größten Theil des Sommers noch auf dem Schlosse zuzubringen. Für den Grafen war es schwer, sich so schnell von diesem Wohnsitz zu trennen, allein nicht nur Isidora drängte, sondern auch Ignatms, der verschiedene Gründe dalür anführte, wie vortheilhaft es für den Grafen selbst sei, schnell die ganze Sache zu beenden. So wurden denn alle noch nöthigen Formalitäten rasch abgeschlossen und der Graf empfing die Kauffumme in vollgültigen Papieren.

Ignatius war nicht fern; er stellte sich in Begleitung eines geistlichen Herrn ein. welcher dem Grafen die Berechnung des Capitals vorlegte, welches von der ehemaligen Gräsin Maria, der jetzigen Ordensschwester, als ihr Vermögen beansprucht wurde. Die Summe war sehr hoch gegriffen, der Graf wollte Bemerkungen, Ausredungen machen, allein einige sehr deutlich gegebenen Andeutungen aus Ignatius Munde, auf mögliche Gefahr deutend, schüchterten ihn wieder ein, so daß er sieh nachgiebiger zeigte. Gleichsam als Lohn für diese Willigkeit nahm nun Ignatius feine Partei und wußte den als Eommisfair der geistlichen Behörden austretenden Herrn zu bestimmen, von seinen Forderungen naehzulaffen, so daß eine Summe, die der Graf schon verloren gegeben, diesem noch zusiel. Golchowsky hatte Dieses kaum zu erwarten gewagt und er war dem Pater dankbar dafür, denn jetzt, da er in solche Lage gekonnnen, an die er nie ge­dacht, ward ihm plötzlich eine Summe wichtig, die er früher nur wenig beachtet.